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Stabiles Wachstum

Die Forderungen an Kunden wuchsen um 8,46 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme stieg auf 1,7 Milliarden Euro. 1.831 neue Kunden und 1.072 neue Mitglieder konnten gewonnen werden.

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Kreditgeschäft

Das Kreditgeschäft stieg um 8,46 Prozent auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung von Tilgungen und Ablösungen ist die Bank um 92,8 Millionen Euro neues Kreditvolumen gewachsen. Vor allem das Geschäft mit Immobilienfinanzierungen wurde ausgeweitet. 824 private Bauvorhaben mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro wurden finanziert. Darin enthalten sind 14,6 Millionen Euro vermitteltes Volumen an Hypothekenbanken.

Einlagengeschäft

Die Kundeneinlagen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,26 Prozent oder 74,1 Millionen Euro auf insgesamt 1,258 Milliarden Euro. In Zeiten des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes verbleiben Kundengelder überwiegend in täglich fälligen Anlageprodukten mit hoher Flexibilität. Das gesamte betreute Kundenvermögen – bilanzielle und außerbilanzielle Einlagen (Depots, Guthaben bei Versicherungen und Bausparguthaben) – betrug zum Bilanzstichtag 1,927 Milliarden Euro.

Zitat

„Die Bank hat ihre stabile Geschäftsentwicklung auch in 2019 fortgesetzt. Das Kreditgeschäft wurde weiter ausgebaut und im Niedrigzinsumfeld konnte erneut ein positives Geschäftsergebnis erzielt werden. Mit dem guten Ergebnis können wir die Kapitalbasis weiter stärken. “

Bernd Wesselbaum,
Vorstandsvorsitzender

Immobiliengeschäft

Die Nachfrage nach Immobilien und Grundstücken war im vergangenen Jahr ungebrochen hoch. Die bankeigene Immobiliengesellschaft arbeitet eng mit den Finanzierungsberatern zusammen. Insgesamt wurden 129 Immobilien im Gesamtwert von 27,9 Millionen Euro vermittelt.

Wertpapiergeschäft

Einen Anstieg von 12,7 Prozent verzeichneten die außerbilanziellen Kundeneinlagen auf einen Bilanzstichtagswert von 669 Millionen Euro. Ausschlaggebend dafür war das gute Börsenjahr. Sowohl die Fondsbestände als auch die Depotwerte entwickelten sich sehr positiv. Viele Anleger investierten zudem zusätzliches Volumen in Aktien und Fonds. 

Mitarbeiter

Zum Jahresende betrug die Anzahl der Mitarbeiter 266, davon 23 Auszubildende und 83 Teilzeitbeschäftigte. Von den 23 Auszubildenden absolvierten 10 im Januar 2020 erfolgreich die Abschlussprüfung. Ein Auszubildender setzt sein duales Studium fort. 13 Schüler absolvierten ein Praktikum in der Bank. Im vergangenen Jahr wurden sieben neue Mitarbeiter eingestellt und vier Führungskräften wurde Prokura erteilt. Zum 01.08.2020 werden voraussichtlich weitere 10 Auszubildende in der Volksbank Hellweg ihren Berufsweg beginnen. Erstmalig werden wir dann einen Auszubildenden als Kaufmann im E-Commerce ausbilden.

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital stieg auf 97,59 Millionen Euro. Das ist einerseits auf die Zuführung aus dem laufenden Ergebnis zurückzuführen, andererseits erhöhte sich durch die Zeichnung weiterer Genossenschaftsanteile und neu gewonnener Mitglieder das gezeichnete Kapital der Bank. Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2019 lag die Gesamtkapitalquote bei annähernd 20 Prozent und damit deutlich über den geltenden Mindestanforderungen. 

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Zitat

„Im vergangenen Jahr wurden die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der Bank gestellt. Ein Großprojekt stellt die Bank neu auf und soll die Zukunftsfähigkeit sichern. Erste Umsetzungsschritte erfolgen im Laufe des Jahres. Auch zukünftig arbeiten wir intensiv daran, Tradition und Innovation zu verbinden, um für unsere Kunden den passenden Mix aus Filialen und digitaler Beratung anzubieten.“

Dr. Andreas Sommer,
Vorstand

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Ertragslage

Der Zinsüberschuss sank um 0,6 Millionen Euro auf 27,4 Millionen Euro. Ausschlaggebend waren insbesondere die weiter sinkenden Erträge aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes. Der Provisionsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und liegt bei 9,2 Millionen Euro. Der Verwaltungs- und Sachaufwand stieg um 1,6 Millionen Euro auf 24,3 Millionen Euro. Aus dem insgesamt guten Ergebnis können die Vorsorge- reserven der Bank weiter gestärkt werden. Unter Berücksichtigung der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken und der Einstellungen in die Rücklagen erreichte die Volksbank Hellweg einen dem Vorjahreswert entsprechenden Bilanz- gewinn von 1,7 Millionen Euro. 

Ausblick

Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie wird zeigen, inwiefern unsere Geschäftstätigkeit beeinflusst wird. Der Erfolg der vergangenen Jahre kommt uns in dieser Zeit zugute. Neben dem Projekt Kundenfokus 2022 werden wir uns mit unserem neuen Filialnetz zukunftsfähig aufstellen. Wir wollen die Omnikanalbank für unsere Privat- und Firmenkunden in der Hellweg-Region sein. Die erforderlichen Weichen hierfür wurden 2019 gestellt. Spürbare Verbesserungen versprechen wir uns durch unser neuer KundenCenter in Werl. Wir haben dazu in moderne Technik und Software investiert. Gleichzeitig werden wir bis Mitte 2020 sechs Filialen schließen. Mit dem neuen KundenCenter, den verbleibenden acht Standorten und den sieben SB- und Geldautomatenstellen sehen wir uns für die Herausforderungen der Zukunft gut gewappnet.

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