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Traditionsunternehmen vermarktet digital

DreiMeister setzt auf Social Media

Die perfekte Praline braucht handwerkliche Fähigkeiten, gutes Marketing und eine leckere Seele. Im digitalen Zeitalter bieten sich mit der Nutzung der Online-Vertriebswege neue Absatzchancen und durch Social Media neue Vermarktungsmöglichkeiten. Als mit der Pandemie im März 2020 der klassische Vertrieb von Pralinen und Konfekt deutlich eingeschränkt wurde, hat der DreiMeister Online-Shop und damit auch der gesamte E-Commerce-Bereich richtig Fahrt aufgenommen. Bereits in der Vergangenheit wurde gerade dieser Bereich stetig ausgebaut und erweitert. Durch die Herausforderungen der Corona-Krise wurde dieser Transformationsprozess deutlich beschleunigt. Denn mit Beginn des ersten Lockdowns mussten viele Cafés, Weinhändler und Gastronomiebetriebe ihre Ladenlokale schließen.

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Aber nicht nur der reine Verkauf hochwertiger Schokoladen und Pralinen wurde bisher überwiegend über den Präsenzhandel betrieben, sondern auch die Präsentation der Ware. Fühlen, Schmecken, Riechen, all das fiel von heute auf morgen weg. Somit musste das Ansprechen der Sinne durch Fotos und Worte, eine problemlose Abwicklung und einen hervorragenden Kundenservice ersetzt werden. Die bereits bestehenden digitalen Vertriebswege wurden zielstrebig ausgebaut und neue Werbeformate ausprobiert.

Trotz oder gerade wegen der Situation wollten die Kunden nicht auf Genuss und Geschmack, süße Träume aus edelsten Zutaten verzichten und veränderten ihr Kaufverhalten. Besondere Aktionen für das bisschen genussvolles „Extra“, das man sich in den anspruchsvollen Zeiten gönnt, kamen gut im Bereich E-Commerce an. 

Zudem kam DreiMeister Inhaber Markus Luckey auf die Idee, auf Influencer-Marketing zu setzen. Mit der neu angesprochenen Zielgruppe geht es weiter Richtung Zukunft – die klar Lifestyle, Genuss und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt. Sukzessive werden die bisher benutzten Rohstoffe, die benötigte Energie und die Verpackungen durch nachhaltige Varianten ersetzt.

Markus Luckey hat damit einen Schritt in die Zukunft gewagt und erfolgreich die Krise gemeistert. Bei dem 1973 gegründeten Traditionsunternehmen mit Sitz in Werl-Westönnen haben alle 110 Festangestellten ihren Arbeitsplatz behalten können. Prokurist und Firmenkundenbetreuer der Volksbank Hellweg Götz Adrian lobt den Mut, neue Wege zu gehen und neue Zielgruppen zu erschließen.

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